INCREDIBLE WOOD
NEW 2026
ABOUT

Vor vierzig Jahren...
...baute ich ein erstes Lichtobjekt. Ich versuchte, den Blick von den Hügeln Roms bei Nacht einzufangen in einem Objekt aus feinen Federstahldrähten und kleinen Signalleuchten. Das war der Beginn meines Weges mit dem Licht. Zwanzig Jahre verlief dieser Weg zunächst im Hintergrund, bis ich im Jahr 2006 die Entscheidung traf, das Licht zum Mittelpunkt meiner Arbeit zu machen. Seitdem ist viel entstanden. Erfolge, Kämpfe und auch Niederlagen, haben diese Zeit geprägt. Was mich nie verlassen hat, war der Wille und die Lust immer weiterzumachen.
Mit Licht zu arbeiten ist spannend. Es gibt auf der einen Seite deine Überlegungen, Gedanken, Absichten, mit denen du ein Projekt beginnst. Auf der anderen Seite ist das Licht, das seine eigenen Wege gehen kann und für manche Überraschung sorgt.
Dabei ist der Startpunkt sehr unterschiedlich. Manchmal ist es einfach ein Erlebnis oder ein Eindruck, der dich inspiriert. Manchmal ist es ein konzeptioneller Ansatz, den ich z.B. beim Cluster+ Lichtsystem hatte. Oder die zufällige Entdeckung, wie es mir bei der Leuchte Incredible Bulb - der leeren Birne - im Jahr 2008 passiert ist. Getrieben vom drohenden Verbot der Glühbirne, versuchte ich mein eigenes Leuchtmittel zu bauen. Letztendlich aus einer Beobachtung geboren ist ein leerer Glaskolben mit einer Spiegelung des Lichts.
Der spannendste und auch schwierigste Ansatz ist für mich die Auseinandersetzung mit einem Material. Das Material im Zusammenspiel mit Licht, in seinen Fähigkeiten und Eigenschaften zu zeigen, kann ein langer Weg sein. Das erste Mal gelungen ist mir das bei den Lichtobjekten kukO und kukI im Jahr 2007. Das Material war dichroitisches Acrylglas. Entstanden sind einfache klare Objekte, die das Material in seinem Potenzial wirklich zeigen.
Bei meiner neuesten Leuchte, der Incredible Wood, war auch das Material mein Startpunkt. Obwohl ich als Schreiner begonnen habe - später kam noch ein Architektur-Studium hinzu - habe ich das Thema Holz und Licht immer gemieden. Ich musste fast ein Jahr lang ausprobieren bis ich, wieder durch eine zufällige Entdeckung, den Weg gefunden habe und danach wusste, wo es hingeht...
Und so geht die Suche immer weiter. Was ich genau suche, weiß ich nicht, vielleicht werde ich es irgendwann zufällig entdecken, vielleicht aber auch nicht.
Es ist letztlich auch egal.
Forty years ago...
...I built my first light object. I tried to capture the view of the hills of Rome at night in an object made of fine spring steel wires and small signal lights. That was the beginning of my journey with light. For twenty years, this path initially remained in the background, until in 2006 I made the decision to place light at the center of my work. Since then, much has been created. Successes, struggles, and also failures have shaped this time. What has never left me is the will and the desire to keep going.

Working with light is exciting. On the one hand, there are your considerations, thoughts, and intentions with which you begin a project. On the other hand, there is the light itself, which can go its own way and provide unexpected surprises. The starting point can vary greatly. Sometimes it is simply an experience or an impression that inspires you. Sometimes it is a conceptual approach, as I had, for example, with the Cluster+ lighting system. Or it is a chance discovery, as it happened to me in 2008 with the lamp Incredible Bulb - the empty bulb. Driven by the impending ban on incandescent bulbs, I tried to create my own light source. Ultimately, born from an observation, it became an empty glass bulb with a reflection of light.
The most exciting and also the most challenging approach for me is the engagement with a material. Showing the material in interaction with light - its abilities and characteristics - can be a long journey. The first time I succeeded in this was with the light objects kukO and kukI in 2007. The material was dichroic acrylic glass. The result was simple, clear objects that truly demonstrate the material’s potential.
With my latest lamp, Incredible Wood, the material was also my starting point. Although I began as a carpenter—and later added a degree in architecture—I always avoided the theme of wood and light. It took me almost a year of experimentation until, once again through a chance discovery, I found the path and then knew where it would lead.
And so the search continues. What exactly I am looking for, I do not know - perhaps I will discover it by chance one day, perhaps not. In the end, it does not really matter.